Ebenseer Kreuzstich
-auch garnsparende Stickweise genannt.
Hierbei lauter die Grundregel:
Alle Verbindungsstiche auf der Rückseite sind senkrecht gerichtet. Im ersten Arbeitsgang werden
gleichzeitig Grund- und Deckstiche gebildet, d. h. die Halbstiche können
nach rechts oder links gerichtet
sein ( Abb.23). Um schräge Stiche auf der Rückseite zu vermeiden,
müssen Sie außerdem im a. Arbeitsgang manche Kreuzstiche ganz
auslassen. Erst im 2. Arbeitsgang werden derartige Unregelmäßigkeiten
ausgeglichen, indem bei den bereits gestickten Deckstichen der Grundstich
nachhinein bebildet wird.
Dafür führen Sie die die Nadel unter dem bereits gestickten Deckstich durch (23+24).
Außerdem müssen Sie die fehlenden Kreuzstiche ergänzen
(25-29), Abb. 30 zeigt die fertig gestickte
Bordüre von der rechten, Abb. 31 von der linken Seite. Bei Kreuzchen,
die keine direkte Verbindung zu einem anderen Kreuzchen haben lassen sich
schräge Verbindungsstiche nich vermeiden (27,28, und 31).
Faden vernähen
Der Fadenanfang wird auf der Rückseite durch die ersten Verbindungsstiche
gehalten. Beim Sticken mit Wolle
genügen 3-4 Verbindungsstiche, bei glatten Garnen wie Baumwolle oder
Seide müssen Sie mehr Stiche über den Fadenanfang arbeiten. Um
das Fadenende zu vernähen, wird die Nadel einfach auf der Rückseite
unter einigen Verbindungsstichen hindurchgeführt.
ACHTUNG !
Der richtige Ebenseer Kreuzstich wird entweder vorne unter 2-3 Kreuzstichen
(derselben Farbe) vernäht - gelingt mit Mouliné-Garn am besten
oder auf der Rückseite mit gleichfarbiger Nähseide an den senkrechten
Stickfäden mit ein paar Überwendlingstichen festgenäht.
***Sticken macht glücklich
***
hier sind ein paar Übungen zum selber ausprobieren:

